Fortbildungswoche des VDB

Der Berufsverband Deutscher Baubiologen e.V. (VDB) veranstaltet vom 2. bis 6. April 2019 seine Fortbildungswoche im bayerischen Iphofen.

Die Kompetenztage des VDB im bayerischen Iphofen stehen unter dem Motto "Wissen richtig anwenden". An insgesamt fünf Tagen bieten namhafte Referenten aus dem Bereich der Baubiologie ein umfangreiches Fortbildungsprogramm an. Tagungsort ist das Katholische Pfarrzentrum, Am Stadtgraben West 32 in 97346 Iphofen. Anmeldungen sind ab sofort über die Website des VDB möglich. Bis zum 1. März 2019 besteht ein Frühbucherrabatt.

1.Tag
Praxis im Sachverständigenbüro Stolpersteine im Büro, Notfallkoffer, Grundlagen einer Personenzertifizierung
2. Tag 
Die VDB-Richtlinien in der Anwendung ...oder wie aus einer abstrakten Zahl ein Messergebnis wird.
3. und 4. Tag
GutachtenIntensiv 2.0 - Hier dreht sich alles um das Gutachten des Sachverständigen und sein rechtliches Umfeld.
5. Tag 
Probegutachten Praktisches Arbeiten: Die Gutachtenerstellung.
 
Beginn an allen Tagen um 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr. Die Tage können einzeln gebucht werden. Für VDB-Mitglieder, die die ordentliche Mitgliedschaft anstreben, sind die Tage 3 bis 5 Pflichtveranstaltungen.

Die Details zu den einzelnen Veranstaltungen:

Praxis im Sachverständigenbüro Hier haben Sie die Chance, die Strukturen in Ihrem Büro dauerhaft effizient zu verbessern.

 Stolpersteine im Büro Es gibt eine Vielzahl von Stolpersteinen, die Ihre Effizienz im Büro beeinträchtigen (verzetteln, fehlende Prioritäten, Zeitfresser …).  Welche Stolpersteine nerven Sie am meisten? Erzählen Sie uns davon - gemeinsam schaffen wir einfache und wirksame Lösungen. 

 Notfallkoffer Unternehmerischer Notfallkoffer – Die systematische Vorsorge Was geschieht, wenn Sie morgen plötzlich als Unternehmer ausfallen? Der unternehmerische Worst Case ist nicht der Tod, sondern eine vorübergehende Handlungs- bzw. Geschäftsunfähigkeit, z. B. durch einen Unfall! Wie sind Ihre Familie, Ihr Unternehmen und Sie selbst auf diesen Tag X vorbereitet?

 Grundlagen einer Personenzertifizierung Was bietet Ihnen eine VDB-Personenzertifizierung als unabhängige Kompetenzfeststellung?  Lernen Sie mit hohem Praxisbezug die Nomenklatur und die Mindestanforderungen für die Zertifizierung kennen und wie Sie die Umsetzung in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess mit wenig Aufwand erreichen.

Die VDB-Richtlinien in der täglichen Umsetzung Workshop zur Einführung in die VDB-Richtlinien ...oder wie aus einer abstrakten Zahl ein Messergebnis wird

Will man das Ergebnis einer Messung vergleichen oder bewerten, so ist dies nur möglich, wenn nachvollziehbar ist, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist. Ohne diese Information ist ein Messwert kein Ergebnis, sondern lediglich eine abstrakte Zahl! Für eine sichere Entscheidungsgrundlage werden jedoch Messergebnisse benötigt und keine Zahlen. Ein Messwert wird zu einem Ergebnis durch die Beschreibung der Rahmenbedingungen, da in der Regel eine Bewertung durch einen Vergleich mit vergleichbaren Messwerten unter vergleichbaren Rahmenbedingungen erfolgt. Der Sinn und Zweck von Richtlinien besteht im Kern darin, eine Vorgehensweise zu standardisieren, damit nicht vor jeder neuen Messaufgabe diese erst entwickelt, beschrieben und validiert werden muss. Die VDB-Richtlinien sind kein losgelöstes Richtlinienwerk, welches in Konkurrenz oder Widerspruch zu schon bestehenden Regelwerken steht. Die VDB-Richtlinien greifen vielmehr die bestehenden Regelwerke auf und geben Hilfestellungen, wie diese im baubiologischen Untersuchungsalltag standardisiert angewendet und umgesetzt werden sollten. Wie auch die VDB-Richtlinien keine neuen Bewertungen schaffen, sondern auf bekannte Bewertungssysteme verweisen. Darüber reden wir:

• Ziel und Zweck der Richtlinien • Aufbau und Struktur der Richtlinien • Kurzvorstellung der Inhalte • Updates – Ihre Mithilfe ist gefragt Aufgeteilt in Gruppen werden im Workshop die Ziele baubiologischer Untersuchungsaufgaben anhand der vorliegenden VDB-Richtlinien erarbeitet und vermittelt.

GutachtenIntensiv 2.0

Drei Tage lang dreht sich alles um das Gutachten des Sachverständigen. Im Dialog zwischen den fachlichen und rechtlichen Anforderungen an ein Gutachten und deren praktischer Umsetzung werden die wesentlichen Bestandteile eines  Gutachtens im Wechsel erarbeitet. Einleitend werden die juristischen Anforderungen dargestellt und im Anschluss die Möglichkeiten und Stolpersteine der Umsetzung. Darüber reden wir an den ersten beiden Tagen:

• Auftragsannahme oder was beinhaltet der Vertrag? • Aufgabenstellung oder welches Problem soll ich lösen? • Ortstermin und Dokumentation, das Umfeld, die Unbekannte und das Lästige • Ergebnisse und Befund, verständlich, nachvollziehbar und technisch richtig? • Bewertung und Empfehlung, Kern und Ziel eines jeden Gutachtens, denn -  ohne Bewertung und Empfehlung keine Beantwortung der Aufgabenstellung.  • Aktuelle Rechtsprechung oder was so alles entschieden wurde.

Umsetzung am dritten Tag: Die Gutachtenerstellung 

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit unter realen Bedingungen einen Ortstermin durchzuführen und im Anschluss ein „Probegutachten“ zu erstellen. Dabei kann jeder frei aus den Aufgabengebieten „mikrobiologische Untersuchungen, chemische Untersuchungen oder Untersuchungen aus dem Bereich EMV“ wählen. Für VDB-Gastmitglieder, die sich um die Mitgliedschaft als ordentliches VDB-Mitglied bewerben, ist diese Erstellung eines Probegutachtens Pflicht. Mitzubringen ist das notwendige Equipment für eine Vor-Ort-Untersuchung; Probenahmen sind real durchzuführen. Das daraus resultierende Gutachten ist 4 Wochen nach der Veranstaltung in der Geschäftsstelle zur Prüfung durch Mitglieder des VDB-QS- Ausschusses einzureichen. Die Prüfungsgebühr beträgt 90,00 € netto.  Jeder Teilnehmer erhält ein Feedback seines Gutachtens aus fachlicher und rechtlicher Sicht.

 

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