Infokampagne "Klimaschutz trifft Mieterschutz"

Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund starten das Projekt „Klimaschutz trifft Mieterschutz – Wege zur sozialverträglichen Gebäudesanierung“.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund (DMB) das Projekt „Klimaschutz trifft Mieterschutz – Wege zu einer sozialverträglichen Gebäudesanierung“ (MietKlimaSchutz) ins Leben gerufen. Erklärtes Ziel ist es, aufzuklären dass und wie energetisches Sanieren sozialverträglich umgesetzt werden kann. Das Projekt soll helfen, Vorurteile auf dem Gebiet abzubauen. Zielgruppengerechte Informationen sollen helfen, die Sanierungsrate von derzeit unter einem Prozent zu steigern, um so einen klimaneutralen Gebäudebestand und damit die Klimaschutzziele im Gebäudebestand doch noch zu erreichen.

Fokus auf Mietwohnungen

Bei Mietwohnungen bieten Sanierungsmaßnahmen oftmals Reibungspunkte zwischen Mietern und Vermietern, weshalb sich das Projekt von DUH und Deutscher Mieterbund ausdrücklich auf Mietwohnungen bezieht. In deutschen Großstädten haben Gebäudemodernisierungen wiederholt zu enormen Mietsteigerungen geführt und damit einer Gentrifizierung von bestimmten Stadtvierteln Vorschub geleistet. Laut Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund ist es daher das Ziel des Projektes, durch fundierte und sachliche Information darüber aufzuklären, dass energetische Sanierungen im Mietwohnungsbestand sozialverträglich umsetzbar sind.

Sozialverträglicher Klimaschutz

Das Projekt „MietKlimaSchutz“ richtet sich an mehrere Zielgruppen, von Mietern und Vermietern über Politik bis hin zu Redaktionen. Es sollen Lösungen für den sozialverträglichen Klimaschutz in Gebäuden erarbeitet und Praxisbeispiele untersucht werden. Die Laufzeit des Projektes beträgt drei Jahre bis Mai 2022.

natureplus begrüßt Kampagne

natureplus begrüßt den Start der Informationskampagne. Der internationale Verein für nachhaltiges Bauen und Wohnen stellt hilfreiche Infos und Services auch für die nachhaltige und klimafreundliche Gebäudesanierung bereit. Auf der natureplus Datenbank werden planungsrelevante und unabhängig geprüfte Informationen zu den natureplus-zertifizierten Bauprodukten, wie beispielsweise natürliche Dämmstoffe übersichtlich aufgeführt. Diese Daten sind kostenlos abrufbar, und erleichtern Planern, Verbrauchern und Handwerkern Bau-Entscheidungen. Ausschreibhilfen, Händlerlisten und eine Übersicht über Förderprogramme erleichtern die Planung und Umsetzung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Darüber hinaus setzt sich natureplus zusammen mit dem Bauwende-Bündnis dafür ein, dass zusätzliche Förderprogramme für energetisches und (!) klimaschonendes Bauen und Sanieren aufgelegt werden.

Zur Umsetzung der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt

Weiterlesen

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg hat die auf der MVV-TB basierende Verwaltungsvorschrift der Landesbauordnung bezüglich...

Weiterlesen

Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund starten das Projekt „Klimaschutz trifft Mieterschutz – Wege zur sozialverträglichen Gebäudesanierung“.

Weiterlesen

Beim VDI-Expertenforum dreht sich alles um die neue Richtlinie VDI 6202 Blatt 3 - Erkundung und Bewertung von Asbest im Bauwerksbestand.

Weiterlesen

 

ADVERTISMENT