Holzhochhaus entsteht in Straßburg

Das neue Holzhochhaus mit elf Etagen gehört zu den Prestigeprojekten der Stadt im Elsass.

Copyright: Badische Zeitung / B. Nückles

In Straßburg entsteht momentan das höchste Gebäude Frankreichs, welches ausschließlich aus Holz gebaut wird. Sogar Aufzugsschächte und Treppenaufgänge werden vollständig aus Holz gefertigt. Das von Architekt Christophe Ouhayoun geplante Gebäude verfügt über elf Etagen. Damit wird das neue Holzhochhaus ein Aushängeschild des neuen Straßburger Stadtquartiers „Ecocité“.

Bauherrin des neuen Holzhochhauses im Viertel Deux Rives ist die Stadt Straßburg selbst. Diese möchte mit ihrem Prestigeprojekt Vorreiter bei Stadtbau und Ökologie in Frankreich werden. Doch es bleibt nicht nur bei dem einen Bauprojekt: Ein komplettes Holzquartier wird hier in den kommenden Monaten entstehen. Neben dem Holzhochhaus entstehen zwei niedrigere Wohntürme sowie weitere Wohnanlagen in Holzbauweise.

Großer Aufwand

Insgesamt rund drei Jahre dauerte es, alle technischen Probleme und Anforderungen rund um Brandschutz, Witterungsbeständigkeit und Erdbebensicherheit des neuen Hochhauses in den Griff zu bekommen. Für Fassaden und Decken kommen stabile aber dennoch leichte Sperrholzplatten aus mehreren kreuzweise verleimten Schichten Pinienholz zum Einsatz.

Niedriger Energieverbrauch als Ziel

Ein System aus dicken Balken und Pfeilern sorgt für Stabilität, Gipskarton ermöglicht die Innendämmung. Mittels Geothermie und Grundwasserkühlung soll der Energieverbrauch in dem Niedrigenergiehaus mit 146 Wohnungen nur 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter betragen. Nach außen wird am Ende eine schützende Metallverkleidung die Fassade abschließen und so für die Haltbarkeit sorgen.

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