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DGNB: Hamburg-Oberbillwerder wird nachhaltigster Stadtteil in Europa

Der Masterplan für den neuen Stadtteil Oberbillwerder wurde von der DGNB mit der höchsten Auszeichnung vorzertifiziert.

ParkQuartier in Oberbillwerder. (c) IBA Hamburg

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat den Masterplan für Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder mit der höchsten Auszeichnung - in Platin - vorzertifiziert.

Nach jahrelangen Planungen hatte der Senat der Hansestadt Ende Februar grünes Licht für das Projekt Oberbillwerder gegeben. Mit dem Beschluss des Masterplans kann Hamburgs 105. Stadtteil nun gebaut werden: Nördlich der S-Bahnstation Allermöhe werden 7.000 Wohnungen und bis zu 5.000 Arbeitsplätze sowie Schulen, Kitas und Sporteinrichtungen entstehen.

Hohe Ansprüche an Infrastruktur und Energieversorgung

Die Stadtplaner legen dabei hohe Ansprüche an Infrastruktur, Mobilität und Energieversorgung. Das neue Quartier soll zu einer vollständig autofreien Zone werden, Wasser wird zum gestalterischen Element. Darüber hinaus soll sich der neue Stadtteil selbst mit Energie versorgen.

Die Planungen wurden in einem aufwändigen Prozess von der DGNB geprüft und mit der höchsten Auszeichnung in Platin versehen. Geprüft wurden die für Stadtquartiere entwickelten Kriterien aus den Bereichen ökologische, ökonomische, soziokulturelle, funktionale, technische und Prozess-Qualität. Diese Kriterien werden zu über 80 Prozent erfüllt - damit gehört Oberbillwerder bereits heute zu Europas nachhaltigsten Stadtteilen.

Entwickelt wurde Hamburgs neuer Stadtteil von der IBA Hamburg in Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Hamburg-Bergedorf.

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