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Projektvorstellung Healthy Building Network

Gesunde Gebäude sind eine gute Visitenkarte - das ist das Motto einer EU-geförderten Initiative im deutsch-niederländischen Grenzgebiet.

Die Gebäude der Zukunft sind gesund und nachhaltig. Diesen Gedanken verfolgt das Projekt „Healthy Building Network“ (HBN). Das HBN will das Bewusstsein für gesundes Bauen schärfen, Unternehmen dafür begeistern und ihnen das Wissen im Hinblick auf Kreislaufwirtschaft, intelligenten Einsatz nachhaltiger Materialien und Energieeffizienz vermitteln. Ziel: ein Innovationsnetzwerk der Baubranche schaffen, das auf gesundes Bauen spezialisiert ist. 

Der Fokus des deutsch-niederländischen Projekts liegt darauf, gemeinsam mit der Bauwirtschaft Produkte für gesundes Bauen zu entwickeln, die dann produziert und vermarktet werden können. Denn bisher spielt das Thema Gesundheit bei Ausschreibungen kaum eine Rolle. Doch das muss sich ändern; Gesundheit muss zu einem Wert werden für Gebäude, wie es etwa heute bereits das Energielabel ist. Mit dem Projekt sollen Interessierte gewonnen werden, die nach den Kriterien für gesundes Bauen arbeiten wollen. Zielgruppen sind einerseits UnternehmerInnen aus Architektur, Stadtplanung bis hin zum Baustoffhandel, und auf der anderen Seite VerbraucherInnen und Privatleute, die so heute schon in die Zukunft investieren.

Denn neben den ökologischen Vorteilen gesunder Gebäude gibt es durchaus ökonomische Motive für Unternehmen: Wissenschaftliche Studien des Projektpartners Universität Maastricht zeigen, dass sich das Arbeitsumfeld auf das Wohlbefinden und die Produktivität von Angestellten auswirkt. So können in einem gesunden Bürogebäude die Leistungsfähigkeit der Angestellten erhöht und der Krankenstand gesenkt werden. Und Personalressourcen sind bekanntlich überaus wertvoll. 

Einen finanziellen Anreiz für Interessierte schafft das Healthy Building Network durch Innovationsgutscheine. Über sie werden verschiedene Dienstleistungen gefördert, die Unternehmen auf dem Weg zu einem gesunden Gebäude helfen. So können beispielsweise Machbarkeitsstudien oder Projekte zur Entwicklung gesunder Materialien unterstützt werden. 
Die Bauwirtschaft zeigt sich dem Thema gegenüber aufgeschlossen. Mehr als fünfhundert Mitglieder aus Deutschland und den Niederlanden konnte das Netzwerk in den vergangenen drei Jahren gewinnen.

Auch mit natureplus wird eine Zusammenarbeit angestrebt. So dienen die Kriterien des natureplus-Labels als Orientierung hin zu Wohngesundheit und Nachhaltigkeit. Die geprüften Produkte aus der natureplus-Datenbank werden empfohlen. Und natureplus beteiligt sich mit seinem Netzwerk an der Aufklärungsarbeit und wird in den beteiligten Regionen in Deutschland und den Niederlanden über gute Baustoffe referieren.

Das Healthy Building Network wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch die Europäische Union, das MWIDE NRW und die Provinz Limburg mitfinanziert. Mehr Infos zu gesundem Bauen und dem Netzwerk gibt es unter dem unten stehenden Link.

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