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Förderaufruf zu biobasierten Beschichtungen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert Forschungsarbeiten im Bereich biobasierte Beschichtungen.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat einen neuen Förderaufruf im Rahmen des „Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe“ veröffentlicht. Mit dem Aufruf möchte das BMEL Forschungsarbeiten in zwei Bereichen initiieren: Zum einen zu biobasierten Beschichtungsstoffen und –systemen in klassischen und neuen Anwendungsbereichen, zum anderen zu biobasierten, funktionellen Beschichtungsstoffen und -systemen ausschließlich für Holz, Holzwerkstoffe und Möbel. Der Aufruf ist bis zum 1. Juli 2019 befristet und wird von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des BMEL, betreut.

Gliederung in zwei Module

Der Aufruf ist in zwei Module gegliedert: Das erste Modul bezieht sich allgemein auf biobasierte Beschichtungsstoffe und –systeme im Sinne der Normen DIN EN ISO 4618 und DIN 8580. Das zweite Modul adressiert ausschließlich biobasierte, funktionelle Beschichtungsstoffe und –systeme im Sinne der genannten Normen für Holz, Holzwerkstoffe und Möbel. Holzbasierte Produkte müssen sich neuen Anforderungen stellen, etwa bei der Emissionsminderung von Formaldehyd und VOC oder dem Brandschutz. Das hat auch Auswirkungen auf die Beschichtungen, insbesondere im Innenraumbereich. Ein weiteres aktuelles Thema ist die sich wandelnde Rohstoffgrundlage: Laubholz wird künftig im Zuge des Waldumbaus gegenüber Nadelholz an Bedeutung gewinnen. Auch hieraus resultieren geänderte Anforderungen an Beschichtungen.

In beiden Modulen steht die Entwicklung von Beschichtungen mit neuen Funktionen im Vordergrund. Projektvorschläge im Rahmen des Aufrufs „Biobasierte Beschichtungen“ sollten von Forschungseinrichtungen und Herstellern gemeinsam erarbeitet und eingereicht werden und im Idealfall auch die Anwendungsindustrie beteiligen.  

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