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DUH will nachhaltige Bauprodukte voranbringen

Fachkonferenz "Energetisch Sanieren für den Klimaschutz" der Deutschen Umwelthilfe (DUH) fordert Förderung von naturnahen Bauprodukten.

Podiumsdiskussion mit v.l.n.r. Volkmar Vogel (MdB CDU), Andreas Rietz (BBSR), Dr. Peter Ahmels (DUH), Klaus Thuß (L-Bank), Heinz Amolsch (Thermo-Natur).

Am 23. November fand in Berlin eine vom Bundesumweltministerium geförderte Fachkonferenz der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zum Thema "Energetisch Sanieren für den Klimaschutz" statt. Hier ging es nicht allein um die Notwendigkeit und die Potentiale von Dämm-Maßnahmen an sich zur Erreichung der Klimaziele. Auch die Frage der ganzheitlichen Betrachtung von Bau- und Dämmstoffen und wie diese Stoffe selbst und ihre Ökobilanz eine immer größere Rolle bei der Klimaschutzdebatte spielen, wurde im gut besetzten Kreis der etwa 60 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erörtert. Hier war man sich weitgehend einig, dass insbesondere naturnahe Bau- und Dämmstoffe einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.

Folglich stand in den verschiedenen Fachforen vor allem die Frage, wie man naturnahe Bauprodukte fördern und ordnungsrechtliche Hemmnisse für ihren Einsatz beseitigen kann, im Vordergrund. Bezüglich der Fördermöglichkeiten wurden aktuelle Programme der Städte Hamburg und München vorgestellt, in denen Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. Dämmstoffe mit dem natureplus-Umweltzeichen besonders subventioniert werden. Auf Förderprogramme in europäischen Nachbarländern und auf die aktuellen Möglichkeiten, nachhaltige Bauprodukte in Ausschreibungen der öffentlichen Hand einzufordern, wies natureplus-Geschäftsführer Thomas Schmitz hin.

In der abschließenden Podiumsdiskussion forderte Heinz Amolsch vom natureplus-zertifizierten Dämmstoffproduzenten Thermo-Natur eine Wiederauflage des Markteinführungsprogramms der Bundesregierung für Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.

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