Kennzahlenbericht Forst & Holz

Im Rahmen der Charta für Holz 2.0 wurde aktuell der Kennzahlenbericht Forst & Holz 2019 mit vielen interessanten Statistiken veröffentlicht

Die Holzbauquote beim Neubau von Wohngebäuden in Deutschland. Grafik: FNR

Wie entwickeln sich die Beiträge der Forst & Holz Branche zum Klimaschutz, zu Wertschöpfung und zur Ressourceneffizienz? Wie steht es um die Holzbauquote, die Waldfläche und die Holznutzung oder die Mittel für Forschung und Entwicklung und die Innovationstätigkeit des Clusters Forst & Holz? „Die im Kennzahlenbericht 2019 Forst & Holz präsentierten Zahlen bilden besonders relevante Aspekte für die Umsetzung der Charta-Ziele ab“, erklärt Marcus Kühling, Abteilungsleiter des Kompetenz- und Informationszentrums Wald und Holz der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).

Neben den drei Kernzielen der Charta für Holz 2.0 – Klimaschutz, Wertschöpfung und Ressourceneffizienz – umfasst der Charta-Prozess in den sechs Handlungsfeldern viele weitere wichtige Ziele, von der Steigerung der Holzbauquote über die Frage der langfristigen Nadelrohholzverfügbarkeit, den materialeffizienten Rohstoffeinsatz bis hin zur Sicherung von Beschäftigung im Cluster, insbesondere im ländlichen Raum. „Der Bericht ist leicht verständlich aufbereitet und ermöglicht auch Nichtfachleuten sich sehr schnell einen Überblick zu verschaffen, sowie Trends und Entwicklungen zu erkennen. Durch regelmäßige Aktualisierung soll die Entwicklung wichtiger Kennzahlen im Charta-Prozess dargestellt und interessierten Stakeholdern zur Verfügung gestellt werden“, so Marcus Kühling weiter.

Neu durch das Thünen-Institut erhoben wurden für den Bericht drei Kennzahlen: die Vakanzzeit von Fachkräftestellen im Cluster, der Anteil der unbesetzten Berufsausbildungsstellen sowie die F&E Mittelbereitstellung durch die Projektförderung des Bundes. Dr. Johannes Welling, kommissarischer Leiter des Thünen-Instituts für Holzforschung, fasst die Besonderheiten des Berichts zusammen: „Der Kennzahlenbericht 2019 stellt wichtige Daten gegenüber, die interessante Rückschlüsse auf die Branche zulassen. Wir sehen deutlich, welchen positiven Beitrag das Cluster zum Klimaschutz leistet sowie welche große wirtschaftliche Rolle er bei Umsatz und Bruttowertschöpfung spielt. Gleichzeitig wird beim Blick auf die Vakanzzeiten oder den Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen klar, dass es Herausforderungen bei den Fachkräften gibt. So eine Entwicklung hat natürlich immer viele Gründe. Hier gilt es noch mehr zu tun, um die positiven Beiträge des Clusters im Bereich Klimaschutz, Wertschöpfung und Ressourcenschonung auch in Zukunft sicherstellen zu können.“

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