Neues DUH-Infopapier zum Klimaschutz

Bis 2050 soll der Gebäudesektor nahezu klimaneutral sein. Hierfür müssen neue Heizungstechniken installiert und die Gebäude gedämmt werden.

Die Hälfte aller Heizungsanlagen in Deutschland ist 15 Jahre und älter. Eine Erneuerung kann nicht nur die Heizkosten senken, sondern auch den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 reduzieren. Häufig wird die Heizung erst ausgewechselt, wenn die Anlage kaputtgeht. Dann liegen wichtige Informationen für die Wahl einer kosteneffizienten und klimafreundlichen Anlage nicht vor. Oft schiebt die erneute Investition in fossile Technik den Klimaschutz auf Jahrzehnte auf.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nun ein Infopapier mit dem Titel „Klimaschutz in den eigenen vier Wänden“ veröffentlicht, welches den Verbrauchern konkrete Entscheidungshilfen an die Hand gibt.

Wie die DUH mitteilt, ist vor allem der Gesetzgeber ist beim Klimaschutz in der Verantwortung, um Verbraucherentscheidungen in erneuerbar basierte Heiztechnik und Effizienzmaßnahmen stärker anzureizen. Nur so kann der Gebäudebestand in Deutschland bis 2050 CO2-neutral werden. Neben der Förderung von Dämmmaßnahmen und erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung würde insbesondere eine Abgabe auf das klimaschädliche Gas CO2 den Umstieg auf neue Heizsysteme unterstützen und die Gebäudesanierung voranbringen.

Grundsätzlich empfiehlt die DUH, neue Ölheizungen wegen der hohen klimaschädlichen Emissionen nicht mehr einzubauen. Ab dem Jahr 2030 sollten auch keine neuen Gasheizungen mehr installiert werden, da die CO2-Emissionen bis 2050 auf nahezu Null gesenkt werden müssen und die Technologie der synthetischen Gase derzeit noch mit zu vielen Unsicherheiten verbunden ist. Der Einsatz dieser Brennstoffe ist im Gebäudesektor nicht wahrscheinlich, da Erneuerbare Energien in dem benötigten Umfang nicht zur Verfügung nicht zur Verfügung stehen werden. Synthetische Brennstoffe werden vorrangig in der Industrie sowie im Flug- und Schiffverkehr eingesetzt werden.

Das vollständige Infopapier steht auf der Homepage der DUH zum Download bereit.

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