natureplus Vorstand und Geschäftsstelle beim gemeinsamen Treffen in Wien.

Von und über natureplus

natureplus Vorstand stellt Weichen

Am 9. und 10. November trafen sich der natureplus Vorstand, assoziierte Mitglieder und das Geschäftsstellenteam in Wien zur Vorstandssitzung und zu einem gemeinsamen Workshop mit dem Ziel, über die Zukunft des Vereins zu beraten. Eine Gelegenheit, umfassend Gedanken auszutauschen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

November 13, 2023

Gestartet ist das natureplus Board Retreat in der Wiener Seestadt Aspern mit der regulären Vorstandsitzung: Sieben neue Mitgliedsanträge konnten feierlich angenommen und ein voraussichtlich positiver Jahresabschluss für 2023 angekündigt werden. 2024 stellt sich natureplus angesichts der Konjunkturflaute auf schlechtere Aussichten ein. Außerdem wurde die Grundlage für eine breitere Anwendung von Oberflächenbehandlungen von Holzböden geschaffen.

natureplus Board Meeting am 9. November 2023. Geschäftsführer Tilmann Kramolisch stellt den Bericht der Geschäftsstelle vor.

Board Workshop schafft Raum zum gemeinsamen Reflektieren

Am zweiten Tag nahmen sich Vorstand und Geschäftsstellenteam ausgiebig Zeit, um in einem sowohl anregenden als auch produktiven moderierten Workshop über die Frage zu beraten, wohin für natureplus die Reise gehen soll. Dazu sprudelten die Ideen - und manchen Gedanken hätte man gerne weitergesponnen. Konkret wurden zunächst die praktischen Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Geschäftsstelle (neu) abgesteckt. Eine nicht unwesentliche Voraussetzung, um in einem nächsten Schritt und in ähnlichem Format in die strategische Planung zu gehen. Der natureplus Vorstand, der die verschiedenen Sektoren des Vereins repräsentiert, vereint geballte Expertise aus allen relevanten Bereichen. Ein Gefüge, das inspiriert und reichlich Energie freisetzt. Wir sind zuversichtlich und gespannt.

Board Workshop im Coworking Space Lake First in der Seestadt Aspern.
Unter Anleitung von Moderatorin Katharina Brenner werden gemeinsam Perspektiven und Maßnahmen erarbeitet.

Miteinander gestärkt

Ziel des Treffens war es auch, diese internationale Gruppe (mit Vertreter*innen aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und der Schweiz) mit fachlich sehr unterschiedlichen Hintergründen näher zusammenrücken zu lassen. Angesichts der herzlichen und aufgeschlossenen Atmosphäre ging der Plan auf. Dazu beigetragen hat neben dem Workshop-Format auch das kurzweilige Rahmenprogramm inklusive Rundgang durch die Wiener Altstadt und anschließendem Abendessen mit traditioneller Wiener Küche. Danke an unsere Vizepräsidentin Barbara Bauer (IBO) für diesen wunderbaren Beitrag!

Gemeinsames Abendessen im Restaurant Portobello, ebenfalls in der Seestadt Aspern. Zeit für gute Gespräche.

Gelebte Innovation und Nachhaltigkeit

Nicht ohne Grund haben wir uns bei der Ortswahl für die Seestadt Aspern entschieden. Es handelt sich hier um eines der innovativsten und größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Hohe Lebensqualität, Umweltbewusstsein und Wirtschaftskraft haben die Entwickler*innen sich hier auf die Fahnen geschrieben. Auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern wurde ein künstlicher See erschaffen, Herzstück des Fußgänger und Radfahrerinnen priorisierenden Viertels. Nahezu der gesamte Erdaushub wurde für den Wohnungsbau vor Ort wiederverwertet und reichlich Platz für innovative Bauweisen geschaffen.

Ein Beispiel ist das derzeit im Bau befindliche Projekt Robin, das wir dank Vermittlung unseres Vorstandsmitglieds Gerhard Koch (Verband Österreichischer Ziegelwerke) besichtigen konnten. Das Gebäude kommt ohne jegliche Heiztechnik aus. 80 cm dicke Ziegelwände und die Wärme von Menschen und Rechnern reichen aus, um die Innenräume das ganze Jahr über in einem angenehmen Temperaturbereich zu halten. Überschreitet die CO2-Konzentration einen gewissen Wert, öffnen sich Schotten für einen gesteuerten Luftaustausch. Die Ziegel stammen von Wienerberger Österreich und tragen das natureplus Umweltzeichen.

Besichtigung des Bauprojekts Robin.
Danke an Vorstandsmitglied Gerhard Koch für die Organisation.

Auch unsere Unterkunft spiegelt diesen innovativen und nachhaltigen Ansatz wieder: Das Hotel HoHo ist eines der höchsten Holzhochhäuser der Welt. Es besteht zu 75% aus Holz aus nahegelegenen Wäldern und spart im Vergleich zu Stahlbetonbauten ähnlicher Dimension beachtlich CO2 ein.

Insgesamt also ein vielseitiges und bereicherndes Programm.

Mit Elan und gemeinsamem Kurs geht es weiter

Das Team der natureplus Geschäftsstelle bedankt sich ganz herzlich bei allen Vorstands- und assoziierten Mitgliedern für die Zeit, die sie sich genommen haben. Wir sind nun hoch motiviert und freuen uns darauf, gemeinsam natureplus mit seiner Vision einer nachhaltig gebauten Umwelt weiter voranzubringen.

Sie möchten auch im natureplus Vorstand, als Mitglied oder in der Kriterienkommission aktiv werden? Schreiben Sie uns gerne unter info@natureplus.org.

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Autorin
Melinda Meisel
Kommunikation und Events
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